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Unfallversicherung

Das Recht der gesetzlichen Unfallversicherung ist im Sozialgesetzbuch Siebtes Buch (SGB VII) geregelt. Versicherte Risiken der Unfallversicherung sind Arbeitsunfälle, einschließlich der Wegeunfälle, sowie Berufskrankheiten. Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung sind medizinische und/oder berufsfördernde Leistungen zur Rehabilitation, Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft, Pflegeleistungen sowie Renten an Versicherte und Hinterbliebene und Entschädigungsleistungen in Geld.

Ein Arbeitsunfall ist der Unfall von Versicherten infolge einer versicherten Tätigkeit. Erleidet der Versicherte auf unmittelbarem Weg zur Arbeitsstelle einen Verkehrsunfall, liegt ebenfalls ein Arbeitsunfall in Form des Wegeunfalls vor. Ereignet sich der Wegeunfall auf Abwegen oder Umwegen zur Arbeitsstätte ergeben sich oft schwierige und umstrittene Fragen hinsichtlich des Bestehens des Versicherungsschutzes in der gesetzlichen Unfallversicherung.

Berufskrankheiten sind nach der Definition des § 9 SGB VII Krankheiten, die Versicherte infolge einer den Versicherungsschutz begründenden Tätigkeit erleiden, und die in der von der Bundesregierung erlassenen Berufskrankheiten-Verordnung als Berufskrankheiten bezeichnet sind.

Haben Verletzungen, die Versicherte durch einen Arbeitsunfall oder eine Berufskrankheit erlitten haben, die Minderung oder den Verlust ihrer Erwerbsfähigkeit zur Folge, so kommen Ansprüche auf Verletztenrente in Betracht.