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Ihre Ansprechpartnerin für das Sozialrecht im Unternehmen :

Maja Lukač

Bronhofer Lukač Langlotz & Partner

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Beitragspflicht/Versicherungspflicht

Bronhofer Lukač Langlotz & Partner haben auf dem Gebiet der Beitragspflicht/Versicherungspflicht im Unternehmen langjährige Erfahrung gewonnen - sowohl aus der beratenden Tätigkeit des Syndikusanwaltes eines TV-Produktionsunternehmens, das ständig bis zu 400 freie Mitarbeiter beschäftigt, als auch aus der forensischen Erfahrung von Frau Rechtsanwältin Lukač. Das Chance/Risiko-Verhältnis für Ihr Unternehmen bei der Beschäftigung "Freier Mitarbeiter" kann für den Einzelfall optimal eingeschätzt werden, gerichtliche Rechtsstreitigkeiten vor den Sozialgerichten werden erfolgreich geführt.

In der Renten- und Arbeitslosenversicherung sind versicherungspflichtig alle abhängig gegen Arbeitsentgelt Beschäftigten (§§ 1 SGB VI, 25 SGB III). Eine Ausnahme liegt bei einer geringfügigen Beschäftigung nach § 8 SGB IV vor.

Die Verträge freier Mitarbeiter oder selbständiger Subunternehmer werden bei Betriebsprüfungen besonders geprüft. Wenn festgestellt wird, dass entgegen der Annahme des Unternehmers doch ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis vorliegt, wird von dem Arbeitgeber die Zahlung der rückständigen Beträge für den nicht verjährten Zeitraum der letzten vier Jahren (bei vorsätzlicher Beitragsvorenthaltung gilt die Verjährungsfrist von vier Jahren nicht!) gefordert.

Scheinselbständig sind solche Personen, die zwar vertraglich als Selbständige oder freie Mitarbeiter beschäftigt und rechtlich wie Selbständige behandelt werden, jedoch wie abhängig Beschäftigte arbeiten und deren tatsächliche Situation mit der eines Arbeitnehmers vergleichbar ist. Kennzeichnend für solche „abhängige Selbständige“ ist, dass sie ihre Arbeitsleistung persönlich erbringen, in der Regel ihrerseits keine Arbeitnehmer beschäftigen, in den Betrieb des Arbeitgebers eingegliedert sind und kein unternehmerisches Risiko tragen.

Darüber hinaus sind solche selbständig tätige Personen versicherungspflichtig, die zwar tatsächlich selbständig arbeiten, aber auf Dauer und im Wesentlichen für einen Auftraggeber tätig sind, so genannte arbeitnehmerähnliche Selbständige nach § 2 S. 1 Nr. 9 SGB VI. Ebenfalls nach § 2 S.1 Nr. 9 SGB VI können auch GmbH-Geschäftsführer unter gewissen Umständen als selbständig Erwerbstätige rentenversicherungspflichtig sein, wenn sie selbst keinen versicherungspflichtigen Arbeitnehmer beschäftigen und im Wesentlichen nur für die GmbH tätig sind.Ein Selbständiger kann sich also durch Gründung einer GmbH nicht mehr ohne Weiteres der Rentenversicherungspflicht entziehen, der er als Einzelkaufmann ausgesetzt wäre.