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Ihre Ansprechpartner für das Arbeitsrecht:

Dr. Nils Bronhofer

Maja Lukač

Bronhofer Lukač Langlotz & Partner

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Sozialplanabfindung

Wann immer die Betriebsparteien, also Unternehmen/Arbeitgeber auf der einen Seite, der Betriebsrat auf der anderen Seite, bei Gelegenheit einer Betriebsänderung oder Betriebsschließung einen Sozialplan abgeschlossen haben, so resultiert hieraus regelmäßig für den betroffenen Arbeitnehmer ein Anspruch gerichtet auf Zahlung der im Sozialplan vereinbarten Abfindung.

Sinn und Zweck der Sozialplanabfindung ist es, dem betroffenen Arbeitnehmer eine Überbrückungshilfe finanzieller Art zu geben, damit er seine laufenden Kosten, wie Unterhalt, Miete, Sozialversicherungen, für die Zeit bis zum Beginn des nachfolgenden Arbeitsverhältnisses leichter tragen kann und so neben dem Arbeitslosengeldanspruch eine weitere finanzielle Stütze hat.

Die Höhe der Sozialplanabfindung richtet sich regelmäßig an sozialen Umständen des einzelnen Arbeitnehmers. Es kommt immer wieder zu Auseinandersetzungen darüber, welche Kriterien für die Bemessung der Abfindungshöhe zu berücksichtigen sind oder wie die Sozialplanabfindung berechnet werden soll. Regelmäßig maßgebende Faktoren sind das Alter des Arbeitnehmers, die Dauer seiner Betriebszugehörigkeit oder auch seine aktuelle Vergütungshöhe.